2. Schritt: Konfiguration des DSL-Zugangs
Die Konfiguration des Internetzuganges ist meistens ein durch den DSL-Provider schlüssig erklärter Vorgang. Man kann sich nach den Vorgaben des jeweiligen DSL-Provider richten, dieser gibt schließlich den für den Zugang ins Internet notwendigen Schlüssel in Form eines Benutzernamens vor.
Allerdings können Sie vollständig auf die Software vom Provider verzichten! Ihr Computer hat bereits die notwendigen Vorraussetzungen für ein DSL-Netzwerk - bei älteren Windows-Betriebssystemen (älter als Windows XP) muss lediglich ein spezieller Treiber heruntergeladen werden (wir zeigen Ihnen wo).
Sollte es sich ergeben, dass Sie die Software vom Provider nicht installieren möchten, bieten wir Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit, den Internetanschluss mit unserer Hilfe zu konfigurieren. Wählen Sie hierfür bitte zunächst das Betriebssystem Ihres Computers (dies gilt nicht für die Nutzer eines Routers!):
Windows XP, Windows 2000, Windows ME, Windows 98, Mac OS X
Sonderfall: DSL-Anschluss-Konfiguration mit Router
Was verändert sich durch den Einsatz eines Routers?
Der Einsatz eines Routers verändert den Aufbau und die Konfiguration des DSL-Zuganges grundlegend (macht ihn allerdings nicht komplizierter). Man kann sich das folgendermaßen vorstellen: Während bei einem gewöhnlichen DSL-Anschluss der Heim-PC DSL-fähig gemacht wird (durch den Einsatz eines speziellen Treibers und die Konfiguration wie oben beschrieben), entfällt dies beim Einsatz eines Routers, der ein sogenannter "Vermittlungsrechner" ist, also der eigentliche - zu konfigurierende - Rechner am Internetzugang. Und mit diesem Vermittlungsrechner können Ihre Computer verbunden werden.
Also: die Konfiguration des Computers (wie oben beschrieben) entfällt. Das Herunterladen irgendwelcher PPPoE-Treiber ist überflüssig. Da Router oft auch über (inzwischen gute) Firewalls verfügen, wird der Firewallschutz des Computer-Betriebssystems nicht weiter benötigt.
Und das DSL-Anschluss-mit-Router-Konfigurations-Prinzip?
Das ist im Prinzip immer gleich: da der Router nicht direkt am Router konfiguriert werden kann, wird er über Ihren Computer quasi fernkonfiguriert; und zwar über Ihren "Browser", über den Sie mittels IP-Adressen-Eingabe ein "Web-Interface", eine fest eingebaute (hart codierte) Website aufrufen.
Zu kompliziert? Also: Router werden über Browser konfiguriert (nehmen Sie möglichst den Standard-Browser Ihres Betriebssystems - bei Windows ist das der Internet Explorer). In die Adressleiste oben im Browser wird eine "IP-Adresse" eingegeben. Die richtige IP-Adresse (z.B. 192.168.1.1) finden Sie bei den Router-Unterlagen. Anschließend erscheint das "Web-Interface", eine Seite, über die der Router konfiguriert werden kann.
Stopp! Vor dem Anschluss und der Konfiguration des Routers müssen Sie Ihren Browser vorbereiten:
Gehen Sie im Internet-Explorer auf "Extras", dort öffnen Sie "Internetoptionen". Wenn oder nachdem "Keine Verbindung wählen" aktiviert ist, öffnen Sie im selben Fenster "LAN-Einstellungen". Hier stellen Sie sicher, dass keine Häkchen irgendetwas aktivieren. Schließen Sie den Internet-Explorer.
Jetzt die Konfiguration?
Jetzt kann es losgehen. Nach dem Anschluss des Routers öffnen Sie den Browser und geben die IP-Adresse in die Adressleiste: auf "Eingabe" drücken - das Web-Interface öffnet sich.
Sie werden zu einer Passworteingabe aufgefordert: Da Sie der Chef-Konfigurator am Router sind, ist es oft "Admin" oder "Administrator" - die Zugangsdaten finden sie in den Router-Unterlagen.
Sie befinden sich nun im Web-Interface. Hier nehmen Sie die wichtigen Einstellungen vor, die den DSL-Anschluss komplettieren.
DSL-Konfiguration
Über "Grundeinstellung" im Web-Interface kommen Sie in den Bereich, der Ihren Anschluss fertig stellt und sicher macht. Hier (unter "Anmeldung") werden die Zugangsdaten, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben, eingetragen. Hier legen Sie sich auf einen Browser fest, mit dem Sie in das Internet wollen. Hier geben Sie ein, dass für die Nutzung der Internetverbindung eine Anmeldung erforderlich ist. Achten Sie darauf, dass die "Firewall" aktiviert ist (wenn Sie Windows XP nutzen sollten Sie im Anschluss die XP-eigene Firewall deaktivieren). Zusätzlich ändern Sie den Namen und das Passwort, die für den Zugang zum Web-Interface notwendig waren.
Zum Schluss
Zum Schluss müssen noch die Einstellungen, die Sie getätigt haben, gespeichert werden. Klicken Sie auf "Bestätigen", "Fertigstellen" oder was sich die Programmierer in Ihrem Fall ausgedacht haben und verlassen Sie das Web-Interface im Anschluss, schließen Sie auch den Browser. Starten Sie Ihren Browser und wählen sich mit neuem Namen und Passwort erneut in das Web-Interface ein. Hier können Sie den Router eine Testverbindung aufbauen lassen. Nach erfolgreichem Test übernimmt der Router in Zukunft die automatische Verbindung zum Internet.